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Fit und fröhlich durch die Schulzeit

Fröhliches Mädchen mit Schulranzen winkt zum Abschied.
© Robert Kneschke - Fotolia.com

Warum das Thema Gesundheit besonders in der Schule eine große Rolle spielen sollte

Leckeres Pausenfrühstück, ergonomischer Schulranzen und schadstofffreie Schulmaterialien: Die folgenden Tipps helfen dabei, die Schulzeit angenehm, gesund und abwechslungsreich zu gestalten. Plus: Welche Schulranzen Testsieger bei Öko-Test sind.

Von: Frank Schneider

Ernährung und Bewegung sorgen für bessere Konzentration

Damit der Schulstress nicht überhand nimmt und die Schüler gesund und munter durch die Schulzeit kommen, helfen vor allem zwei Dinge: gesundes Essen und ausreichend Bewegung. Denn gute Leistungen sind nicht nur eine Frage der Intelligenz. Wichtig ist auch, dass das Gehirn optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Zahlreiche Initiativen versuchen deshalb gezielt, Bewegung und Ernährung noch stärker als bisher in den Schulalltag einzubeziehen und ein Umdenken bei Schülern und Eltern zu bewirken. Sportliche Betätigung abseits des Schulsports sowie das richtige Pausenbrot machen die grauen Zellen fit, halten in der Schule hellwach und sind alles andere als langweilig.

Ausgewogene Ernährung als Energielieferant

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein ausgewogenes Frühstück allein meist nicht ausreicht, um bis mittags fit und aktiv zu bleiben. Der Körper braucht zwischendurch neue Energielieferanten wie Eiweiß und Vitamine & Calcium. Wie wäre es da zur Abwechslung mal mit einem Vollkornbrot mit Käse und Gemüse anstatt des dick mit Schokocreme beschmierten Brötchens? Dabei sollten Sie auch immer darauf achten, dass der Brotbelag nicht zu üppig ausfällt: fettarme Käse- und Wurstsorten liefern nicht nur weniger Kalorien, sie sind auch leichter verdaulich und beinhalten mehr Eiweiß. Dazu das Lieblingsobst oder -gemüse in mundgerechten Stückchen als kleiner Snack für zwischendurch – so einfach und lecker geht gesundes Schulessen. Gute Nahrung fürs Gehirn stellen auch Nüsse dar. Damit das Pausenbrot auch richtig gern gegessen wird, sollten Sie Ihre Kinder so früh wie möglich mitreden lassen und individuelle Wünsche berücksichtigen.

Das Zauberwort heißt Ergonomie

Das körperliche Wohlbefinden der Schüler wird nicht nur von Bewegung und Ernährung, sondern auch maßgeblich vom Arbeitsplatz in der Schule beeinflusst. Dort sitzen die Schüler schließlich bis zu acht Stunden am Tag. Entscheidend für einen gesunden Schülerarbeitsplatz sind Stühle und Tische, die an die Körpergröße angepasst sind beziehungsweise ein gerades und rückenschonendes Sitzen ermöglichen. Im Trend liegen momentan dynamische Sitzmöglichkeiten und höhenverstellbare Tische, die sich individuell an den einzelnen Schüler anpassen lassen. Diese eignen sich durch ihre Flexibilität auch gut für den Schreibtisch zuhause.

Was macht einen rückenschonenden Ranzen aus?

Ein weiterer wichtiger Punkt für eine gesunde und rückenschonende Körperhaltung sind ergonomische Schulranzen. Schüler schleppen teilweise sehr viel Gewicht mit sich herum – als Dauerzustand eine Belastung für Körper, Skelett und Haltung. Ein ergonomischer Schulranzen kann dabei helfen, das Gewicht sinnvoll und möglichst rückenschonend zu verteilen. Gute Modelle lassen sich zudem immer verstellen und an die Größe und Maße des Kindes anpassen.

Dazu tritt der Anspruch des optimalen und angenehmen Tragekomforts mit genügend Stauraum. Dieses Ziel verfolgt auch der Hersteller Ergobag, der sich auf nachhaltige und ergonomische Schulranzen inklusive mitwachsendem Trägersystem spezialisiert hat. Das Ergebnis sind rückenschonende Produkte aus 100 Prozent recycelten PET-Flaschen für Kindergarten und Schule.

Testsieger bei Öko-Test

Von elf getesteten Schulranzen schnitten zwei Anbieter mit "sehr gut" ab. Einer der beiden Testsieger ist der Ergobag Pack Neo Edition Strahlebär. Er ist direkt bei Ergobag erhältlich oder zum Beispiel bei schulranzen.net. Der zweite Testsieger kommt von Samsonite und heißt: Sammies Ergofit Set 2.0.

Besser ist jedoch, Sie gehen mit Ihrem Sprössling zusammen in den gut sortierten Fachhandel, wo der Ranzen dann auch gleich anprobiert werden kann.

Abschließend noch drei Tipps:

  • achten Sie beim Kauf auf Tragekomfort und mitwachsende Trägersysteme
  • der Schulranzen sollte hell sein und mit genügend Reflektoren ausgestattet
  • grundsätzlichgilt: Der Schulranzen sollte befüllt nur zwischen 10 und 12 Prozent des Körpergewichts des Kindes betragen.

Muss es immer Plastik sein?

"Was kann ich denn bei Füller, Lineal und Co schon falsch machen?", wird sich der ein oder andere nun sicher fragen. Doch auch die Arbeitsmaterialien, besser gesagt die dafür gewählten Rohstoffe, können sich in manchen Fällen negativ auf die Gesundheit auswirken. Dem können Sie jedoch einfach entgegenwirken: Anstatt des – eventuell mit Schadstoffen belasteten – Plastiklineals lieber die Alternative aus Holz wählen. Auch Füller und sonstige Schulutensilien gibt es mittlerweile aus ökologisch abbaubaren und umweltschonenden Materialien, die zusätzlich nicht gesundheitsschädlich sind.

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