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Zeitumstellung auf Winterzeit: So fällt es leichter

Zwei Richtungsschilder, auf denen Sommer- und Winterzeit steht, sind zu sehen.

Die Zeitumstellung sorgt bei vielen Menschen für Schlafprobleme und Müdigkeit. Was kann man dagegen tun?

Von: Anne Wlodarz

Winterzeit: Wer hat an der Uhr gedreht?

Jetzt war es wieder soweit: am letzten Oktober-Wochenende wurden die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt. Die Winterzeit schenkt uns in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwar eine Stunde länger Schlaf, dennoch würden die meisten Menschen lieber auf die Zeitumstellung verzichten. Probleme beim Einschlafen und Durchschlafen, Müdigkeit sowie depressive Verstimmungen und Gereiztheit sind häufige Folgen. Sogar Verdauungsprobleme und Schwankungen der Herzfrequenz können durch die Umstellung verursacht werden.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Es kann schon mal ein bis zwei Wochen lang dauern, bis man wieder einen geregelten Schlafrhythmus entwickelt. Damit Sie dieses Mal besser mit der Zeitumstellung zurechtkommen, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, wie Sie wieder schneller ein- und durchschlafen können und fit durch den Tag kommen!

Bringen Sie Licht ins Dunkel!

In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung empfiehlt es sich, mit möglichst viel Licht und Bewegung gegen die Müdigkeit anzukämpfen. Legen Sie öfters Pausen ein und gehen Sie an die frische Luft. Vorübergehend sollte man auf einen Mittagsschlaf verzichten auch wenn man müde ist, da abends sonst Einschlafprobleme drohen. Liegt man am Abend dennoch wach, kann man auf leichte Einschlafhilfen aus der Pflanzenwelt zurückgreifen. Baldrian, Hopfen, Melisse und Lavendel können helfen.

Das rät unser Experte

Mit der Zeitumstellung werden die Tage auf einen Schlag kürzer und es wird früher dunkel. Unser Experte Dr. med. Berthold Musselmann empfiehlt, künstliche Lichtquellen mit ca. 10.000 Lux zu nutzen, um die fehlende Helligkeit am Nachmittag zu kompensieren (zum Beispiel von Beurer). Sport in den frühen Morgenstunden macht munter, nach 18 Uhr sollten Menschen, die unter der Zeitumstellung leiden, lieber auf Körperertüchtigung verzichten. 

In der Winterzeit neigt man viel mehr dazu, Trübsal zu blasen. Soziale Kontakte und Hobbies stimmen Sie dagegen positiv: Verabreden Sie sich doch mal wieder mit Freunden und kochen Sie etwas zusammen (Rezept-Tipp: Frikadellen mit Berg-Bohnenkraut). Allerdings: Damit die Umstellung besser vertragen wird, sollten Sie Ihre Aktivitäten und auch die Einnahme Ihrer Mahlzeiten, wenn möglich, um eine Stunde vorverschieben (wenn Sie in der Sommerzeit um 19 Uhr gegessen haben, dann setzen Sie sich jetzt schon um 18 Uhr an den Tisch) und sich dann in den nächsten Tagen Schritt für Schritt anpassen, so Dr. Musselmann abschließend.