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Passionsblume

Nahaufnahme einer Passionsblumenblüte.
© thungsarnphoto - Fotolia.com

Passionsblume - eine Schönheit unter den Heilpflanzen

Die Passionsblume ist nicht nur optisch ein Hingucker und daher als Zierpflanze geschätzt, ihre Inhaltsstoffe werden pharmazeutisch genutzt. Das Kraut der Passionsblume ist zur Behandlung von nervösen Unruhezuständen anerkannt.

Von: PhytoDoc-Redaktion

Von: PhytoDoc Redaktionsteam

Dieser Artikel ist eine Gemeinschaftsarbeit des dreiköpfigen Redaktionsteams. Er wurde sorgfältig auf Basis der aktuellen, phytotherapeutischen Fachliteratur erstellt. Dabei obliegt die fachliche Endprüfung dem Heilpflanzen-Experten Prof. Dr. Michael Wink.

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Passionsblume: Das Wichtigste im Überblick

Kombipräparate mit optimierter Wirksamkeit

Wie gut hilft Passionsblume?

Hauptanwendungsgebiet der Passionsblume sind ängstliche Spannungszustände und Unruhezustände. Daneben gehören psychosomatische Störungen wie Herzklopfen, Magen-Darmbeschwerden, Spannungskopfschmerz, Schweißneigung und Stresssymptome zu den typisch traditionellen Anwendungsgebieten der Heilpflanze.

Zwar gab es zur Zeit der Beurteilung keine klinischen Studien zur Wirksamkeit der Passionsblume, dennoch wurde das Kraut von der Kommission E und WHO zur Behandlung von nervösen Unruhezuständen anerkannt. Pharmakologische Versuche bestätigen die Wirksamkeit in den traditionellen Anwendungsgebieten. Im Jahr 2017 liegen auch schon Ergebnisse erster klinischer Studien zur angstlösenden Wirksamkeit vor.

Alle Anwendungen im Überblick, sortiert nach Wirksamkeit

Hinweis: die möglichen Anwendungsgebiete (Indikationen) sind drei verschiedenen Kategorien zugeordnet, je nach Studienlage.

Eine ausführliche Definition erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über die jeweiligen Blätter fahren.

Gesicherte Wirksamkeit
Wirksamkeit laut Erfahrungsheilkunde
Bisher keine Beweise zur Wirksamkeit, aber Potenzial

Botanik: Aussehen und Herkunft

Illustration der Passionsblume
© wikipedia/ M. S. Merian

Die Heimat der Fleischfarbenen oder Winterharten Passionsblume (Passiflora incarnata) ist die südöstliche USA. Die essbaren Früchte werden dort als "Maypop" bezeichnet. Die Blütenfarbe ist meist rosa, kann aber auch rot-violett oder weiß sein. Der für Passionsblumen typische Strahlenkranz beträgt stolze acht Zentimeter, charakteristisch für die Fleischfarbene Passionsblume sind die zahlreichen fransenartigen, gewellten Fäden der Nebenkrone.

Passiflora incarnata wächst auf sandig-steinigen Standorten an Feldrändern und sogar Straßenböschungen. Wie viele ihrer verwandten Arten ist sie eine mehrjährige, holzige Kletterpflanze und nutzt ihre Ranken, um sich auf einer Unterlage festzuhalten. Diese ringeln sich später korkenzieherartig auf und bilden so eine elastische Verbindung. Die Blätter der Passionsblume sind 3-teilig und gelappt. Die Pflanze verträgt Fröste bis -15 Grad und gilt damit als frosthart. So hat sie als Gartenpflanze (neben vielen anderen beliebten Arten) zusammen mit der bekannten Zimmerpflanze Blaue Passionsblume (Passiflora caerulea) den Sprung zu uns nach Deutschland geschafft.

Woher kommt ihr Name?

Der Name stammt vermutlich von katholischen Missionaren in Südamerika. Sie sahen in der Blume Symbole für das Leiden Christi (von lateinisch „passio“, das Leiden). Der Strahlenkranz der Passionsblume stehe für die Dornenkrone, die fünf Staubbeutel für die Wundmale Christi und die drei Griffel mit den Narben für die Kreuzigungs-Nägel.

Nahaufnahme einer Passionblumenblüte.
Die Blaue Passionsblume (Passiflora caerulea) mit ihren beeindruckend filigranen blau-weißen Blüten ist ebenfalls eine kälteresistente Art und gedeiht auch bei uns.

Die Verwandtschaft

Passionsblumen sind eine artenreiche Gattung: Passionsblumen (Passiflora) aus der Familie der Passionsblumengewächse (Passifloraceae) sind sehr vielgestaltig und man kennt 450 Arten nach Mabberley. Besonders auffällig sind die schönen großen mehrfarbigen Blüten. Die Früchte sind ovale und essbare Beeren, aber oft sind die Früchte nur klein und meist nicht so schmackhaft wie die bei uns bekannte Maracuja (Passiflora edulis).

Wärmeliebende Lianen: Die meisten dieser Kletterpflanzen lieben die Wärme und sind ursprünglich in den Tropen und Subtropen Südamerikas beheimatet. Hier tanzt Passiflora incarnata schon ein bisschen aus der Reihe – sie ist auch die einzige Heilpflanze aus dieser Gattung, die zu pharmakologischen Zwecken verwendet wird.

Gewinnung

Die Passionsblume wird im östlichen und südlichen Nordamerika, Indien und Südeuropa zu pharmazeutischen Zwecken angebaut. Verwendet wird die ganze Pflanze in getrockneter Form, vorwiegend Blätter und dünne Stängel (Passiflorae herba). Ein hoher Stängelanteil ist qualitätsmindernd.

Die Ernte des Krauts erfolgt zur Blütezeit. Die Triebe werden kurz über der Erde abgeschnitten.

Bei entsprechend optimalen Verhältnissen sind zwei Ernten pro Jahr möglich.

Die Trocknung erfolgt an der Luft oder unter Erwärmen mit Heutrocknern.

Heilwirkung der Passionsblume

Beruhigend und krampflösend

Die beruhigenden, angstlösenden und entkrampfenden Eigenschaften der Passionsblume wurden durch Tierversuche bestätigt. Die Anwendung der Passionsblume zur Entspannung und Lösung von Bauchschmerzen ist daher plausibel. Gerade bei stressbedingten Bauchschmerzen spielt die Verkrampfung der Muskulatur im Magen und Darmkanal eine wesentliche Rolle. Eine Entkrampfung dürfte wesentlich zur Schmerzlinderung beitragen. Erstaunlicher Weise erwies sich der Extrakt im Tierversuch darüber hinaus auch als schmerzlindernd (unabhängig vom entkrampfenden Effekt).

Neben der Wirkung auf den Körper lindert die Passionsblume auch mentale Stresszustände. Diese Eigenschaft wurde von HPMC aufgrund der breiten medizinischen Anwendung der Heilpflanze auf diesem Gebiet bestätigt („well established use“). Erste kleinere klinische Studien haben Passionsblumenextrakte (500 bis 700 mg) bei Angstzuständen getestet und für wirksam befunden. Auch ein Kombinationsprodukt mit anderen beruhigenden Heilpflanzen erhielt eine positive Beurteilung.

Bei der Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren werden immer wieder verträgliche und natürliche Verfahren gesucht. Für die Passionsblume, Baldrian und Melisse liegen für diese Indikation ermutigende – leider noch nicht ausreichend klinisch belegte – Daten vor. Der Ginkgo übrigens hatte in diesem Zusammenhang negativ abgeschnitten.

Schlafstörungen

Der Extrakt der Passionsblume hat zusammen mit Baldrianwurzel (mit oder ohne Hopfenzapfen) eine gute Wirksamkeit gegen Schlaflosigkeit, wie klinische Studien zeigten. Das kann jetzt auch dem Teepräparat bescheinigt werden. Die Studienteilnehmer wurden angewiesen 2 g des geschnittenen Krauts mit 250 ml heißem Wasser aufzugießen und nach 10 Minuten abzuseihen. Bereits nach 7 Tagen der Anwendung hatte die subjektive Schlafqualität deutlich zugenommen. Bestimmte Aspekte (wie eine verkürzte Einschlafzeit) wurden auch über die Polysomnographie bestätigt.

Wirkmechanismus

Im Reagenzglas konnte nachgewiesen werden, dass Passiflora-Extrakte einige Rezeptoren auf den Nervenzellen beeinflussen. Insbesondere die Modulierung des Benzodiazepin-Rezeptors („GABAA-Rezeptor“) könnte die beruhigende Wirkung der Droge erklären.

Die klassischen Benzodiazepine sind wegen ihrer angstlösenden, zentral muskelentspannenden, sedierenden und schlaffördernden Wirkung als Beruhigungsmittel in Gebrauch. Während Benzodiazepine abhängig machen, kennt man diese Gefahr bei Passionsblumenextrakten nicht.

Übrigens zeigen Vorversuche (meist Tierversuche), dass die Heilpflanze möglicherweise bei der Entwöhnung von Suchterkrankungen wie Opiat-, Nikotin-, Cannabis- und Alkoholabhängigkeit hilfreich sein könnte. Für die Anwendung in der Praxis aber fehlen noch die Daten.

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Aus Gründen der Sicherheit sollte ein konzentrierter Extrakt aus Passionsblume nicht von Schwangeren angewendet werden.

Da keine Daten vorliegen, sollten stillende Mütter Passionsblumenkraut ohne therapeutische Aufsicht nicht einnehmen.

Passionsblume kann Schläfrigkeit und Benommenheit auslösen. Das könnte die Sicherheit im Straßenverkehr oder bei der Bedienung von Maschinen beeinträchtigen.

Ohne Verordnung durch einen Arzt nicht bei kleinen Kindern einsetzen, da entsprechende Untersuchungen zur Sicherheit fehlen.

Wechselwirkungen

Keine bekannt.

Praktische Anwendung: Produkte & Hausmittel

Was ist besser: Passionsblume oder Johanniskraut?

Welches Produkt für Sie geeignet ist, richtet sich nach Ihren individuellen Beschwerden. Leiden Sie unter leichter Ängstlichkeit, leichter Nervosität und Unruhe, ist Passionsblume das richtige Mittel. Die angstlösende Wirkung von Johanniskraut wird aber als stärker eingestuft. Plagen Sie zusätzlich auch dunkle Gedanken, Stimmungstiefs und Depressionen würde man eindeutig das Johanniskraut empfehlen.

Welche Präparate mit Passionsblume gibt es?

Häufig werden aus dem Kraut der Passionsblume Teemischungen hergestellt. Eine stärkere Wirkung ist bei standardisierten und konzentrierten Fertigarzneimitteln in Tropfen-, Kapsel-, Dragée- und Tablettenform aus der Apotheke zu erwarten. Man erhält die Präparate rezeptfrei in Apotheken und Drogerien. Einige Präparate sind jedoch apothekenpflichtig.

Extrakte der Pflanze werden häufig mit mehreren anderen pflanzlichen Komponenten gemischt, um eine breitere Wirksamkeit zu erzielen:

Lavendel, Baldrian oder Hopfen lindern neben den Einschlafproblemen auch nervöse Unruhezustände.

Wann wirkt Passionsblume?

Passionsblume ist der Klassiker bei allen Zuständen mit Angstkomponenten, das wäre also der Symptomkomplex:

  • ängstliche Spannungszustände
  • Furcht
  • Herzklopfen
  • nervöses Schwitzen
  • Spannungskopfschmerz
  • Zappeligkeit und subjektives Stressempfinden

Was ist besser: Lavendelöl oder Passionsblume?

Bei Einschlafstörungen würde man eher ätherisches Lavendelöl (z. B. Lasea) nehmen, wenn aber tagsüber Ängstlichkeit, innere Unruhe, Stress und Nervosität zu bekämpfen sind, ist die Passionsblume das bessere Tagessedativum.

Die Passionsblume entspannt, ohne dabei müde zu machen oder die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Soll die Passionsblume den Schlaf verbessern, wird sie besser mit anderen Heilpflanzen gemischt verwendet (z.B. Baldrianwurzel, Hopfenzapfen).

Wann setzt die Wirkung von Passionsblume ein?

In klinischen Studien konnte man bereits nach einer einmaligen Gabe eines Passionsblumenkraut-Extraktes eine Wirksamkeit auf die Ängstlichkeit nachweisen. Im Prinzip sollte man pflanzliche Beruhigungsmittel über einen längeren Zeitraum einnehmen, wenn die Stresssituation andauert. Bei bestehenden Beschwerden empfiehlt sich eine längere Anwendung von 4 Wochen. Auch die Kombinationsprodukte mit anderen beruhigenden Heilpflanzen wurden länger verordnet (2 bis 4 Wochen).

Passionsblume: wie lange einnehmen?

Im Prinzip gibt es keine Sicherheitsbedenken für eine längere Anwendung von Passionsblumenkraut. Wenn sich der Zustand nicht bessert, wäre eine Nachfrage beim Arzt eine sinnvolle Maßnahme, um die Lebensqualität zu bessern und schwerere Erkrankungen sowie Angststörungen auszuschließen.

Dosierung

  • Tinktur (1:8) 1-4ml
  • maximale Tagesdosis 4–8 g des getrockneten Krauts

Bitten richten Sie sich nach den Angaben des Herstellers.

Teezubereitungen

Passionsblumenkraut gibt es bereits fertig abgepackt oder lose für die Teezubereitung. Für den Tee nimmt man etwa 2 g getrocknetes und fein geschnittenes Kraut und übergießt es mit kochendem Wasser (eine Tasse = 150 ml). Nach 10 Minuten kann man den Tee abseihen. Bei hartnäckigen Unruhe-Zuständen verteilt man 2 - 4 Tassen über den ganzen Tag. Davon sollte man 1 - 2 Tassen direkt vor dem Schlafengehen trinken, mindestens eine Woche lang. Eine ruhige Atmosphäre und ein einstimmendes Schlafritual unterstützen die Maßnahme optimal.

Sehr beliebt sind verschiedene komplexe beruhigende Heilpflanzen-Teemischungen:

  • Rezept 1: Baldrianwurzel, Hopfenzapfen, Passionsblumenkraut
  • Rezept 2: Lavendelblüten, Passionsblumenkraut, Melissenblätter, Johanniskraut

Wirkstoffe

Das Kraut der Passionsblume enthält:

  • Flavonoide: C-Glykoside von Vitexin, Isovitexin, Apigenin und Luteolin), gamma-Pyronderivate (Maltol und Ethylmaltol)
  • Phenolische Säuren: Protocatechusäure, p-Hydroxybenzoesäure, Kaffeesäure, p-Cumarsäure, Ferulasäure
  • Ätherisches Öl
  • Polyacetylen: Passicol
  • cyanogenes Glukosid: Gynocardin

Bestimmte Inhaltsstoffe werden herangezogen, um die Extraktqualität zu dokumentieren. Ein Flüssigextrakt sollte 0,6 % Gesamtflavonoide enthalten. Unter den Flavonoiden als wirkbestimmend gelten die Benzoflavone.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen
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